Miriam Trost


Miriam Trost 4

„Kunst war meine Rettung“

Miriam Trost ist wohl genau das, was man ein Autodidakt nennt. Nie wäre ihr früher in den Sinn gekommen, dass das Malen ihre Form des Ausdrucks sein könnte. Sie besuchte nie eine Kunsthochschule oder absolvierte Malkurse und als sie dann vor knapp vier Jahren ihre erste Leinwand kaufte, wusste sie noch nicht welche fantastische Reise zu sich selbst sie damit antreten würde. Dies war in einer Lebensphase, in der vieles schwierig und sie an einem Scheidepunkt angelangt war. Sie suchte ein Ventil, eine Möglichkeit loszulassen, ihre Gedanken zu sortieren, Dinge zum Ausdruck zu bringen, die sie nicht in Worte fassen konnte und fand all das in der Kunst. „In meinem Kopf war immer schon Chaos. Ich denke und überlege permanent hin und her, aber wenn ich male, dann wird alles ganz still. Keine Gedankenkreise, keine unkontrollierten Emotionen mehr. Alles, was dann in meinem Kopf vorgeht, ordnet sich und findet auf magische Weise den Weg auf die Leinwand,“ beschreibt

Miriam das Gefühl, wenn sie malt. Sie experimentierte mit verschiedenen Maltechniken, fokussiert sich heute aber vor allem auf Öl- und Acrylmalerei und entwickelte schnell ihren eigenen Stil, der immer das Abstrakte mit dem Konkreten vereint. Für Miriam ist Kunst aber viel mehr als Techniken und Farben. „Kunst war für mich wirklich meine Rettung,“ erinnert sie sich an die Anfangszeit. Und tatsächlich: An ihrer Kunst, die immer eine Hommage an die selbstbewusste Weiblichkeit ist, erkennt man auch ihre persönliche Entwicklung der letzten Jahre.

Noch mehr zur Künstlerin gibt’s unter:

www.XIV-IX-ART.de

instagram.com/miriamtrost_art

Fotos: © Miriam Trost